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Das Medienzentrum für Schule und Bildung des Landkreises Cham ist eine Einrichtung des Landkreises Cham

MZ Plakat

Im Medienzentrum sind für Sie tätig:

Groß 8C1B338E 01C7 496A B724 EEF73BC94758

 

 von Links:
Christa Simmet, VAe

Andrea Graf, Leitung

 

 

 

Unsere Öffnungszeiten
während der Schulzeit: Mo 8:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr
                                           Mi und Do 13:00 – 16:00 Uhr

Unsere Aufgaben

Das Medienzentrum Cham ist eine Einrichtung des Landkreises Cham.
Es hat die Aufgabe Medien und Lizenzen für Unterrichtszwecke zu erwerben und zu distributieren.

Die Ausleihe erfolgt direkt vor Ort oder online.

Unsere Filme werden von Fachfirmen speziell für den Unterricht konzipiert. Das bedeutet, dass sich diese am Lehrplan orientieren, zeitlich begrenzt sind und sich am Schüler orientieren. Zudem sind die neuesten Medien oftmals interaktiv. Sie enthalten Arbeitsblätter mit weiterführenden Aufgaben und Hinweise zur Vertiefung.

Der Verleih der Medien ist für Schulen und gemeinnützige Vereine im Landkreis Cham kostenlos.

Das MZ Cham verleiht auch Geräte.

Außerdem bieten wir Fortbildungen in digitaler Fotografie/ Film und Medienpädagogik an.

Wenn Sie Filmwünsche oder Anregungen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

Berechtigte

Der Verleih von Filmen und Geräten sowie die Unterstützung und Beratung erfolgt ausschließlich für Interessenten aus dem Landkreis Cham.
Weitere Informationen siehe "Verleihbedingungen"

 Zur Geschichte:

Von der Bezirksbildstelle über die Kreisbildstelle zum Medienzentrum

Das Medienzentrum Cham wurde 1934 als Kreisbildstelle Cham gegründet. Nach dem Willen der damaligen Machthaber sollte im Zuge der „Gleichschaltung“ auch in Schulen der Linie des „Führers“ gefolgt werden. Zuständig waren als oberste Behörde die Landesbildstellen Nordbayern in Bayreuth und die Landesbildstelle Süd in München. Die Unterrichtsfilme befassten sich demnach mit dem Militär, der Kriegswirtschaft, der Landwirtschaft und der politischen Erziehung. Es handelte sich dabei anfangs um 16mm Filme ohne Ton. Der Text musste vom Lehrer vorgelesen werden. Bald schon gab es aber die ersten Lichttonfilme. Die Schulen wurden mit der entsprechenden Technik versorgt. Diaprojektor und 16mm Projektor von Siemens oder Bauer gehörten zur Grundausstattung der Schule. Die Filme waren natürlich in Schwarzweiß. Produziert wurden die Medien vom RFU, dem Vorgänger des FWU, dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht.

Wo sich die erste Verleihstelle befand ist momentan noch nicht geklärt. Nach dem Krieg befanden sich die Räumlichkeiten der Kreisbildstelle in der Fuhrmannstraße in der Nähe des Staatl. Schulamtes (ehem. K&L). Leiter war Herr Karreis und ihm folgend Helmut Meiser. 1980 erfolgte der Umzug in das neu errichtete Landratsamt in der Rachelstraße, Mitte der 80er Jahre dann in die Altenstadterstraße 7 und schließlich in die Altenstadterstraße 11. Bereits seit 1983 waren im Medienzentrum Cham schon Erwin Winter zuerst als Stellvertreter, ab 1984 als Leiter und Alois Rossbach als Stellvertreter tätig. Zum 1. Januar 2000 wurde dann die Kreisbildstelle in „Medienzentrum“ umbenannt.

Die Zeit der schwarz/ weiß Stummfilme war da längst vorbei. Neben dem FWU etablierten sich weitere Filmproduzenten, wie das WBF in Hamburg oder die Firma Heil Film in Starnberg. Technisch gesehen hielt langsam der Farbtonfilm Einzug und auch das Farbdia fand viele Anhänger.
Daneben gab es vor allem für den Geschichts- und Fremdsprachenunterricht zuerst Tonbänder, dann Compact Kassetten oder auch Schallplatten.
Mitte der 80er Jahre erreichte dann die VHS Kassette die Klassenzimmer. Der schwarze Transportkoffer der Kreisbildstelle wurde so erheblich leichter. Mit der Zeit lösten immer leistungsfähigere Projektoren (Beamer) ab der Jahrtausendwende den 16mm Film langsam (!) ab. Der letzte 16mm Film wurde von uns im Schuljahr 2017 verliehen! Die DVD verdrängte zu dieser Zeit auch die VHS Kassette und ist bis heute im Verleih. Ab 2005 ging der Trend zur Online Ausleihe, was den Kauf der Filme nicht billiger machte. Zum Vergleich: Ein gut gemachter 16mm Film kostete in den 80er Jahren zwischen 600 und 1000 DM. Heute zahlen wir um die 600 € für einen Film mit Kreisonlinelizenz.

 

 

 

 

 

Alles was sie über uns wissen sollten